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ROYAL CANIN Kitten Maine Coon 36 | meine Erfahrungen

Eines vorweg: Dieser Artikel soll keine Aufforderung an euch sein, ROYAL CANIN nicht bzw. überhaupt kein Trockenfutter mehr zu füttern. Statt dessen beschreibe ich hier meine eigenen Erfahrungen, die mich zu diesem Schritt veranlasst haben.

Von Anfang an habe ich sehr großen Wert auf eine gesunde Ernährung von Urmel gelegt – und er bekam BARF mit den notwendigen Supplementen. Zusätzlich stand ganztags eine Portion mit Trockenfutter ‚ROYAL CANIN Kitten 36‘ da. Diese Marke hatte ich einfach so von der Züchterin übernommen und lediglich mit zunehmenden Alter von Urmel, die Sorte auf ‚ROYAL CANIN Kitten Maine Coon 36‘ entsprechend angepasst. Ein großer Fehler, wie sich noch herausstellen sollte. Zumindest hatte es die ersten Monate phantastisch funktioniert: Früh und Abends gab es BARF und zwischendurch knusperte Urmel an dem Trockenfutter.

Bis mir dann vor einigen Wochen auffiel, dass Urmel zunehmend weniger BARF futterte, mal blieb ein halbes Küken in der Schüssel, mal rührte Urmel sein frisches Fleisch überhaupt nicht an – und das nahm immer mehr zu. So dass er zuletzt fast nur noch Trockenfutter gefressen hatte und von dem frischen Fleisch so gut wie nichts mehr. Das gab mir gewaltig zu denken und so ging ich bei Google, Twitter und Facebook auf die Suche nach Informationen und wurde fündig.

Besonders interessant für mich war, dass diese Erfahrungen nicht nur ich machte, sondern viele andere Katzenliebhaber auch, die konkret ROYAL CANIN gefüttert hatten. Alle mit denen ich Kontakt hatte, beschrieben genau das, genau so wie ich es seit Wochen erlebe. Die Fütterung von ROYAL CANIN führte auch bei ihnen dazu, dass ihre Katzen und Kater bald nichts anderes mehr wollten.

Für mich war sofort klar, das ROYAL CANIN kommt sofort weg. Und ich werde Urmel nie wieder Trockenfutter als Alleinfutter geben; Leckerlis selbstverständlich weiterhin schon. Zwar ist es aktuell sehr schwierig, ihn wieder voll auf BARF zu bringen aber ich denke, dass sich der „Aufwand“ lohnen und Urmel es uns danken wird; so wie Katzen es liebevoll tun.

Wie ihr euch entscheidet, solltet ihr in einer ähnlichen Situation sein, das soll bitte eure eigene Entscheidung sein. Wie ich schon am Anfang geschrieben habe: Ich fordere niemanden auf, das ROYAL CANIN weg zu lassen. Das sollte jeder für sich und seine Stubentiger selbst entscheiden.

Aktuell bin ich am Testen mit mehreren Herstellern von Bio-Nassfutter. Denn etwas Abwechslung zum BARF ist sicher sehr sinnvoll. Hier werde ich berichten, wenn ein passender Lieferant, dessen Futter Urmel zusagt, gefunden wurde. Zwei hat er bereits abgelehnt, mit einem Dritten sind wir in Kontakt. Wir bleiben dran …

1 Kommentar

  1. Ich hatte so eine ähnliche Erfahrung mit Artos gemacht, obwohl es vermutlich egal ist, welche TroFu-Sorte man verwendet (damals mischte ich die verschiedenen Sorten, die mir die Züchterin empfohlen hatte – darunter auch RC Sensitiv). Irgendwann wurde es mir zu bunt und er bekam nur noch abends eine Portion. Diese wurde nach dem Einzug von Connor und Charly (die Züchterin füttert TroFu nur als Leckerli) auch gestrichen. Seitdem gibt es Trockenfutter nur noch als Leckerli oder zur Beschäftigung.

    Zum Glück sind meine Katzen bis auf Connor nicht mäkelig, auf BARF konnte ich sie ziemlich schnell umstellen. Auch die meisten Futtersorten (bis auf Auenland – das geht gar nicht) werden anstandslos gefressen (gut wenn man in der Gruppe zwei „Allesfresser“ hat ;)).

    LG,

    Heike mit Artos, Charly, Connor, B’Elanna und Erasin